Free Girls Movement – Mädchen helfen Mädchen

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Am 08.04.2019 um 19:00 Uhr ist es wieder Zeit für die nächste Ausgabe unserer Sendung „Subject Woman. Frauenperspektiven aus aller Welt“. In dieser Ausgabe erzählen wir von dem Verein „Free Girls Movement“ . Free Girls Movement ist eine Organisation, die von 3 jungen Frauen gegründet wurde, um Mädchen mit Migrationshintergrund neue Karriereperspektiven zu ermöglichen. Der Schwerpunkt unserer Arbeit liegt in der Bildung und Persönlichkeitsentwicklung junger Mädchen, welche aus traditionellen Gründen keine Ausbildung oder eigene Karriere verfolgen können oder dürfen.

Im Alter von 14-18 Jahren machen Jugendliche Erfahrungen, die ihre gesamte Zukunft prägen. Diskriminierung und fehlende Förderung durch LehrerInnen und Eltern führen zu schlechteren Karrierechancen. Migrantinnen stellen eine äußerst heterogene Gruppe dar, bleibt ihnen eines gemeinsam – die Unterrepräsentanz in höheren Positionen.

Laut Statistik Austria sind Migrantinnen häufig in niedrigqualifizierten Bereichen beschäftigt und verdienen weniger als 1400 Euro netto. Sie sind einem höheren Armutsrisiko ausgesetzt und sind häufiger intersektioneller Diskriminierung ausgesetzt. Gefestigte Kontakte und ein bestehendes Netzwerk, welches oft durch Eltern zur Verfügung gestellt werden, fehlen Mädchen mit Migrationshintergrund. Aus diesem Grund wollen wir ihnen dieselben Chancen anbieten, die andere Jugendliche als selbstverständlich ansehen.

Ziel vom Verein Free Girls Movement ist diesen jungen Mädchen Möglichkeiten und Wege aufzuzeigen, wie sie sich in ihre neue Heimat, Österreich, sowie in die Gesellschaft auf produktive Art und Weise einbringen können und ihr volles Potential erreichen können.

Gesprächspartnerinnen:

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Montserrat Romero ist Vereinspräsidentin, 32 Jahre alt, geboren in Toluca, Mexiko. Nachdem sie ihre Studien JUS, und Völker- bzw. Menschenrechte absolvierte – in Mexiko und Frankreich – vertiefte sie ihre Kenntnisse in den Bereichen Asylrecht und Humanitäres Völkerrecht. Dabei wurde sie immer wieder mit frauenrechtlichen Themen konfrontiert, was sie schließlich dazu brachte, sich in diesem Bereich zu engagieren. Durch diese Praxiserfahrung konnte sie feststellen, wie wesentlich die Rolle der Bildung für die Ausübung aller anderen Menschenrechte, vor allem für Frauen ist. Mit diesem Gedanken entstand Free Girls Movement – eine nachhaltige Bewegung von Frauen für junge Mädchen um diese im Bereich Bildung ganzheitlich zu unterstützen und eine Inklusion zu schaffen.

Barbara Pöll ist Vizepräsidentin des Vereins, 29 Jahre alt, geboren in Gmunden, Österreich. Als Absolventin des Studiums Internationale Entwicklung ist sie mit Themen wie Gleichberechtigung, fairem Zugang zum Arbeitsmarkt und Chancengleichheit bestens vertraut. Ihres erlerntes Wissen konnte sie in einer der größten Frauenrechtsorganisationen weltweit vertiefen, was schließlich den starken Impuls in sie hervorbrachte, benachteiligte Mädchen in Österreich zu unterstützen. Während dieser Zeit haben sie sich die Gründerinnen von Free Girls Movement kennengelernt.

Fotocredit: Montserrat Romero

Sendungsgestaltung: Elena Smirnova

Musik:

ODESZA – Boy
Angèle – balance ton quoi
Youth – Daughter
YF – Alive

Wo und Wann kann man uns hören?

Am 08.04.2019 um 19:00 auf Radio Agora 105.5 in Kärnten;

Am 09.04.2019 um 20:00 im Frauenradio auf Proton – das freie Radio in Vorarlberg,

Am 13.04.2019 um 14:00 auf Camus & City Radio 94.4 in St.Pölten

Am 19.04.2019 um 19 Uhr auf Radio Orange 94.0 in Wien

Und zum Nachhören jederzeit auf CBA Archive

 

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Hervorgehoben

Frau sein in Österreich – Ein Interview für das Frauen- und Lifestylemagazin Moments KÄRNTNERiN

Anlässlich des internationalen Weltfrauentages erschien im  Moments KÄRNTNERiN Das Frauen- und Lifestylemagazin ein Interview mit Elena Smirnova über das Thema „Frau sein in Österreich“. Nun könnt ihr dieses Interview hier in voller Länge nachlesen.

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INTERVIEW: CLAUDIA EHERER FOTOS: NATASCHA MUELLER PHOTOGRAPHY 

Weiterlesen „Frau sein in Österreich – Ein Interview für das Frauen- und Lifestylemagazin Moments KÄRNTNERiN“

No more Bullshit. Sexistische Stammtisch-Wahrheiten & tradierte Vorurteile auf dem Prüfstand

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In dieser Ausgabe werden wir die alt bekannte sexistische Stammtischweisheiten wie „Der Pay Gap ist ein Mythos!“ oder „Alle Türen stehen euch offen“ mit den harten Fakten entkräften, zerlegen, widerlegen und belächeln.

Zur Gast bei uns im Studio ist Erza Aruqaj*, eine Bloggerin, Journalistin und eine der Autorinnen des Buches „No more Bullshit„, das von dem Verein Sorority, wo sie ebenso bis vor Kurzen im Vorstand war, herausgegeben wurde. Dieses Buch ist derzeit das „Must Read“ in der feministischen Szene Österreichs überhaupt.

Verein Sorority ist ein unabhängiges Netzwerk für Frauen aus Kunst, Kultur, Wissenschaft, Politik, Technik, Medien oder der Wirtschaft. Sie imitieren Männerbünde absichtlich ironisch und meinen, dass Frauen* lange genug überhört oder stumm gehalten worden sind. Die Sorority positioniert sich als Klub zum informellen Austausch, vor allem im Bereich Erwerbsarbeitsmarkt, sowie damit verbundene Themen wie Frauenarmut, Väterkarenz, Mehrfachdiskriminierungen oder sozio-ökonomische Abhängigkeiten.

Erza Aruqaj* – hat Wirtschafts- und Sozialwisseschaften an der Wirtschaftsuniversität Wien studiert. Sie arbeitet als Ökonomis inWien und Brüssel. Seit 2017 war sie Vorstandsmitglied des Österreichischen Frauen*netzwerks Sorority und co-organisiert den feministischen Lesekreis Salon Sorority.

Musik:

queen latifah – unity
beyonce – formation
lesly gore – you dont owe me
Eurythmics & Aretha Franklin – Sisters Are Doin It for Themselves

Photocredit: Lana Lauren Design

Sendungsgestaltung: Elena Smirnova

Wo und Wann kann man uns hören?

Am 08.03.2019 um 9:00 auf Radio Orange 94.0 in Wien (Wiederholung am 15.03.2019 um 19:00)

Am 09.03.2019 um 14:00 auf Camus & City Radio 94.4 in St.Pölten

Am 11.03.2019 um 19 Uhr auf Radio Agora 105.5 in Kärnten,

Am 12.03.2019 um 20:00 im Frauenradio auf Proton – das freie Radio in Vorarlberg,

 

Und zum Nachhören jederzeit auf CBA Archive

 

Frauenhetz – Veranstaltungsankündigung

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Dienstag, 19. Februar 2019, 19:00
Rosa Luxemburg, von Margarethe von Trotta (1986)
In Fortsetzung unserer Filmreihe und unserem Schwerpunkt Geschichte und feministisches Geschichtsbewusstsein präsentieren wir den Filmklassiker Rosa Luxemburg von Margarethe von Trotta. Anlässlich ihres 100. Todestages erzählt uns der mehrfach ausgezeichnete Autorenfilm die Geschichte der deutsch-polnischen Sozialistin Rosa Luxemburg und zeichnet gleichzeitig ein eindringliches Bild von der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Situation der Wilhelminischen Ära. Die Filmpremiere fand 1986 im Metropolis Kino im Bochumer Hauptbahnhof statt.
Im Anschluss laden wir ein zu Diskussion und gemeinsamer Reflexion.
Rosa Luxemburg (geb. 5. März 1871 als Rozalia Luksenburg in Zamość, Königreich Polen) war eine einflussreiche Vertreterin der europäischen Arbeiterbewegung des Marxismus, Antimilitarismus und „proletarischen Internationalismus“. Am 15. Januar 1919 wurden sie und Karl Liebknecht von Angehörigen der Garde-Kavallerie-Schützen-Division ermordet.
Moderation: Edith Ertl-Hofinger
Ort: Frauenbildungsstätte Frauenhetz, Untere Weißgerberstraße 41, 1030 Wien
Kino-Snacks und Getränke werden gereicht, Eintritt frei, Spenden willkommen.

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Save the date! #rechtehatsie on Tour

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Eine Diskussion über die Situation von Alleinerziehenden

Wann: am 28. Februar 2019, 16.00 Uhr

Wo: im „Mittendrin“, 1090 Wien, Währinger Straße 19

2019 überprüft ein hochkarätig besetztes UN-Komitee das nächste Mal, ob Österreich die Vorgaben der Frauenrechtskonvention (CEDAW) umsetzt. Die Frauenrechtskonvention fordert von den Vertragsstaaten ein umfassendes Gleichstellungsgebot in allen Lebensbereichen. Bei der Prüfung wird auch der sogenannte Schatten- oder Alternativbericht berücksichtigt, der die Sichtweise der Zivilgesellschaft darstellt.

Wir diskutieren, was die Frauenrechtskonvention und der Schattenbericht zur Gleichstellung von Alleinerziehenden zu sagen haben.

Diskussion mit:
Julia Stadlbauer, Österreichische Plattform für Alleinerziehende ÖPA, Kristina Hametner, Büro für Frauengesundheit und Gesundheitsziele der Stadt Wien, Andrea Ludwig, Klagsverband

Moderation: Daniela Almer, Klagsverband

Der Veranstaltungsort ist barrierefrei. Wenn Sie ÖGS oder andere Unterstützung in Anspruch nehmen, kontaktieren Sie uns bitte bis 14. Februar 2019: daniela.almer@klagsverband.at

Kinderbetreuung wird angeboten, bitte kontaktieren Sie: oepa@oepa.or.at

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Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Österreichischen Plattform für Alleinerziehende ÖPA.

Geschichte meines Lebens…

 

dav„Ich war immer schon „enfant terrible“ sagt sie und lacht. So kennen wir sie, unsere Sigrun*. Es fällt mir schwer zu glauben, dass diese Frau in diesem Jahr 80 Jahre alt wird. Sie ist eine der fröhlichsten Menschen, die ich kenne. Sie lacht so viel, sie hat so viel Lebenslust und Energie. Sie ist immer unterwegs und immer im Bewegung. Desto schwerer fällt es ihr, jetzt durch ihre Krankheit, an Ihr Haus in Obervellach, Kärnten angebunden zu sein. Dennoch, wenn wir nach einer langen Anreise bei ihr anklopfen, begrüßt Sie uns mit einem breiten Lächeln. Sie umarmt mich und ich fühle mich sicher und geborgen. Dieses Gefühl habe ich das letzte Mal gehabt, als ich bei meiner Oma war. Vielleicht deshalb fühle ich so eine Zuneigung zur diese Frau – weil sie genau wie meine Oma eine unglaubliche Wärme ausstrahlt und dennoch bin ich unglaublich froh, sie als meine Freundin zu haben.

Wir trinken ein Kaffee und Sigrun erzählt uns über Ihr Leben. Sie erzählt uns wie sie in der Nachkriegszeit in Obervellach zur Schule ging, wie sie trotz des Willens ihrer Eltern nach Deutschland ging und dort ihren zukünftigen Philippinischen Mann kennengelernt hat. Sie erzählt uns über Ihr Leben auf den Philippinen, wo sie über 30 Jahre verbracht hat, und über ihre Familie, über Ihre Kinder und über das Erdbeben, das ihr Leben für immer verändert hat. Sie erzählt uns über ihr Rückkehr nach Österreich und darüber, wie fremd sie sich in ihrer alten Heimat gefühlt hat. Sie erzählt uns auch darüber, wie sie sich hier mit Fünfzig Jahren wieder finden musste und wie sie es schafft, trotz all dem, ihr Leben im wahren Sinne des Wortes zu genießen.

Diese spannende Geschichte hören sie heute am 11.02.2019 um 19:00 Uhr auf Radio Agora 105.5. Schaltet euch ein!

*Sigrun Campos-Engel (79) – eine gebürtige Österreicherin, die mehr als 30 Jahre auf den Philippinen gelebt hat. Sigrun ist eine Pensionistin, die in Obervellach, Kärnten wohnt, die ihr Leben genießt, viel reist und sich besonders für kulturelle und sprachwissenschaftliche Themen interessiert.

Photocredit: Sigrun Campos-Engel

Musik: Мария Чайковская – В комнате цветных пелерин, Noora Noor – Forget what I said, – Nina Simone – Love or leave me

Sendungsgestaltung: Elena Smirnova

Wo und Wann kann man uns hören?

Am 11.02.2019 um 19 Uhr auf Radio Agora 105.5 in Kärnten/ Am 15.02.2019 um 19:00 auf Radio Orange 94.0 in Wien und am 19.02.2019 um 20:00 im Frauenradio auf Proton – das freie Radio in Vorarlberg und am 09.03.2019 um 14:00 auf Camus & City Radio 94.4 in St.Pölten

Und zum Nachhören jederzeit auf CBA Archive

Subject Woman auf Campus & City Radio 94.4 in St.Pölten

 

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Credit: Campus & City Radio 94.4

Heute am 09.02.2019 feiern wir eine Prämiere! Um 14 Uhr kann man unsere Sendung „Subject Woman“ zum ersten Mal auch auf Campus & City Radio 94.4 in St.Pölten hören. In der Zukunft wird ebenso jeden zweiten Samstag des Monats unser Sendefenster bei dieser Radiostation sein! Wir bedanken uns bei der ganzen Team von Campus & City Radio 94.4 für die Dauerübrnahme unserer Sendung und freuen uns auf eine tolle und spannende Zusammenarbeit!

Campus & City Radio 94.4 (CR 94.4) ist ein qualitativ hochwertiges, freies Radiomedium in St. Pölten. Es ist nichtkommerziell, überparteilich und integrativ. Sein Verein ist als Träger des offenen Zugangs Mitglied des Verbandes Freier Radios Österreich (VFRÖ). CR 94.4 sendet rund um die Uhr sowohl terrestrisch als auch über Online-Stream. Unter der UKW Frequenz 94.4 ist das Signal in St. Pölten und Umgebung zu empfangen, die technische Reichweite beträgt rund 50.000 potentielle HörerInnen. Die Homepage ist auch als Mobilversion für Smartphones, Tablets etc. verfügbar.

„Subject Woman. Verein zur Förderung der gesellschaftlichen und politischen Beteiligung der Frauen mit Migrationserfahrung“

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Liebe „Subject Woman“ Freund*innen, wir freuen uns euch Mitteilen zu können, dass ab dem 01.02.2019 unsere Initiative als ein Verein namens „Subject Woman. Verein zur Förderung der gesellschaftlichen und politischen Beteiligung der Frauen mit Migrationserfahrung“ seine Tätigkeit offiziell aufgenommen hat!

Unser Verein versteht sich als intersectionale feministische Plattform zur Förderung der gesellschaftlichen und politischen Beteiligung der Frauen (unabhängig ihrer Herkunft, Religion oder Zugehörigkeit) durch das Medienmachen.

Wir sehen deutlich, dass heutige mediale Berichterstattung sehr einseitig ausgerichtet ist und die Frauen mit Migrationserfahrung bleiben in der Österreichischen Medienlandschaft weiter sehr stark Unterrepräsentiert. Es gibt viel zu wenige Migrantinnen unter Journalisten.  Wir glauben jedoch ganz fest daran, dass die Frauen mit Migrationserfahrung nicht nur Objekte der Berichterstattung sein sollen, sondern Mediengestalltung proaktiv in die Hände nehmen können.  Es ist an der Zeit uns zusammen zu schließen und gemeinsam Perspektiven und Meinungen der Frauen aus aller Welt offen zu legen und uns dadurch sichtbar und hörbar zu machen! Durch das gemeinsame Medienproduktion wollen wir uns politisch und gesellschaftlich Engagieren und an dem politischen Leben dieses Landes gleichberechtigt teilzuhaben.

Mit unserem Verein wollen wir eine Plattform schaffen, die den Frauen jeder Couleur (Alter, Herkunft, Religion, Zugehörigkeit) eine Chance gibt, sich als freie Journalistinnen am gemeinsamen Medienproduktion zu beteiligen. Bei uns kann jede Frau die ersten Einblicke in österreichischer Medienlandschaft bekommen und kann lernen selbständig Medienbeiträge zu produzieren.  Wir wollen nicht nur die Medienkompetenz der Frauen fördern, sondern auch die Horizonten unser Selbstwirksamkeit und unsere Denk- und Handlungsspielräume durch die Mediengestaltung (z.B. Video, Radio, Print, Podcast, Blogs) erweitern.

In unserem Verein wollen wir uns gegenseitig stärken, Ideen und Erfahrungen austauschen und in einem multikulturellen und von den Stereotypen befreiten Umfeld von einander und mit einander lernen, Medien zu machen Aber vor Allem wollen wir mit euch gemeinsam was bewegen.

Unsere Statuten findest du hier

ZVR-Zahl: 1887173952

Hast du Lust ein Teil von uns zu sein? Dann melde dich bei uns. Schicke uns den ausgefüllten Mitgliederformular  unterschrieben per Mail an subject_woman@o94.at

 

 

 

 

Für einen umfassenden Gewaltschutz braucht es gesetzlich und finanziell abgesicherte Opferschutzeinrichtungen, aber keine halbherzigen Schnellschüsse!

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Credit: Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser

Das Netzwerk österreichischer Frauen- und Mädchenberatungsstellen und der AÖF – Verein Autonome österreichische Frauenhäuser sind zwar erfreut, dass das Thema Gewalt an Frauen nun auch in der Regierung angekommen ist, aber auch erstaunt über das „neue“ Maßnahmenpaket. Dabei werden zum einen Maßnahmen in Aussicht gestellt, die in der Realität bereits seit Jahren existieren (Frauenhelpline gegen Gewalt und Frauenberatungsstellen in allen Bundesländern) und zum anderen werden Maßnahmen, die die Expertinnen für Gewaltschutz seit Jahrzehnten fordern und die in letzter Zeit als „ineffizient“ gestrichen oder zumindest finanziell stark gekürzt wurden, nun plötzlich als neue Ideen präsentiert.

„Wir hätten uns hier Einbeziehung dieser Maßnahmen gewünscht, und zudem wäre das auch von einem wirtschaftlichen Standpunkt her sinnvoller als zu versuchen, das Rad wieder einmal neu zu erfinden“, sind sich die Expertinnen der Frauenberatungsstellen und Frauenhäuser einig.

Die Frauenhäuser und Frauenberatungsstellen weisen seit Jahrzehnten auf das Sicherheitsrisiko „häusliche Gewalt“ für Frauen hin. „Schlimm ist, dass viele Frauen ihr Leben verlieren müssen, damit wieder Bewegung in den Gewaltschutz kommt“, so Maria Rösslhumer, die langjährige Geschäftsführerin des AÖF – Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser und Leiterin der Frauenhelpline.

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Frauen mit Fluchterfahrung am Mikro

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Projektteilnehmerinnen. Credit: Maiada Hadaia

„..als ob nichts wär, sollen wir uns schnell integrieren, so schnell wie möglich, sowohl in die Gesellschaft, als auch am Arbeitsmarkt….Oft werden wir behandelt, als ob wir um etwas bitten müssen, aber wir sind engagiert, arbeiten ehrenamtlich, sind gut ausgebildet, haben Hochschulen und Berufe in unseren Ländern abgeschlossen“

Am 14.01.2019 um 19:00 Uhr ist es wieder Zeit für die nächste Ausgabe unserer Sendung „Subject Woman. Frauenperspektiven aus aller Welt“. In dieser Ausgabe berichten wir von dem Projekt “Frauen starten neu in Wien”.

“Frauen starten neu in Wien” ist ein emanzipatorisches Projekt, das sich an geflüchtete und asylsuchende Frauen richtete. Ziel des Projektes ist die Vermittlung kreativer, offener und kritischer Medienbildung. Konkret bedeutet das die Möglichkeit mittels Medium Radio und dem Erwerb journalistischer sowie technischer Fertigkeiten Erlebtes und Erfahrenes hörbar zu machen. Das Projekt bat Raum für engagierte und talentierte Frauen jeder Couleur (Alter, Herkunft, Religion, Zugehörigkeit). Die Radioarbeit sollte sie ermutigen eigene Beiträge zu gestalten und die eigenen Ziele trotz extremer politischer Widrigkeiten – einer gesamtgesellschaftlich verunsichernden Stimmung, medialer Hetze aufgrund diskriminierender und rassistischer Berichterstattung, und nicht zuletzt einer Regierung deren massive angekündigte Kürzungen insbesondere diese vulnerable Gruppe hart treffen wird – weiter zu verfolgen, so Madaia Hadaia*.  Weiterlesen „Frauen mit Fluchterfahrung am Mikro“